
Nach intensivem Austesten von Sims 3 bin ich zur Überzeugung gekommen, daß der Nachfolger meines Lieblingsspiels viele großartige Seiten hat: Das Umfärbetool ist die beste Erfindung seit Toastbrot in Scheiben, die Verformung von Körper und Gesicht ist (dank diverser Modifikationen) bestens dafür geeignet, großartige Sims abseits des EA-Pfannkuchens zu zaubern, und die offene Nachbarschaft ist wider meines Erwartens ein wirklicher Gewinn.
Trotzdem langweilt es mich mittlerweile unsäglich. Sich auf jeweils eine Familie festlegen zu müssen und die Kontrolle über alle anderen an eine phantasielose KI abgeben zu müssen, an diesen Umstand kann ich mich nicht gewöhnen. Zudem stört mich massiv die Richtung, die EA mit dem dritten Teil einzuschlagen verspricht. Zielorientiertes Gameplay in einem Endlosspiel? Wer kommt auf solche dummen Ideen? Dazu kommen noch andere Ärgernisse wie z.B ein unverschämt überteuerter Store oder angekündigte Add-Ons zu Phantasiepreisen, die mich langsam aber sicher von der Marke "Sims" erstmal Abstand halten lassen.

Gründe genug also, um wieder zu Sims 2 zurückzukehren. Und tatsächlich, das war ein flaumig-wohliges Gefühl, erneut in dieses wunderbare Spiel eintauchen zu können!
Ergebnis von einer Woche Vorarbeit (die mit dem Erschaffen von 340 eigenhändig geformten Townies/Downtownies/Studenten - selbstverständlich alle männlichen Geschlechts - verbracht wurde) ist eine Nachbarschaft namens Flamingo Beach. Jawohl, mir fallen einfach keine neuen Namen ein ;) Denn die örtliche Universität, wie könnte es anders sein, heißt natürlich
Barbra Streisand College.
Aber ansonsten ist alles niegelnagelneu. Das alte Flamingo Beach, mit dem ich auch dieses Blog begann, war auf einem umfangreichen Gelände erbaut und hatte unzählige Nebennachbarschaften (u.a. drei Unis). Dementsprechend endlos waren die Ladezeiten. Nun werden die eigentliche Stadt, eine Downtown und eine Universität auf jeweils eine kleine Insel von
Simsanne gequetscht.
Zudem hatten die Sims 2- Erweiterungen stets nicht nur neue Zusatznachbarschaften, sondern auch jedesmal eine Unzahl weiterer Sims ins Spiel geschwemmt. Im alten Flamingo Beach hatte ich deswegen am Ende über 1400 Sims herumgeistern, natürlich allesamt die Gesichtsbaracken, die wir von EA/Maxis ja schon gewohnt sind. Nun spiele ich ja schon lange mit leeren NB-Templates, was auch diese Zahl massiv schrumpfen ließ. Traumhaft!
Aber nun Schluß mit dem Blabla. Ich möchte euch hiermit Guy Pantycreamer vorstellen, dessen Familie von nun an nicht nur die bisher noch leere Insel besiedeln wird, sondern auch hier hoffentlich mit ihren kleinen Anekdoten die Seiten füllt. Nippel ahoi!