
Einblick in den Garten Eden. Während Massimo dem Orangenbaum etwas vorzwitschert, spielen Jesús und Alessandro vergnügt Ball. Im Schlafanzug versteht sich. Aus den Pyjamas kommen sie eigentlich nur noch, wenn die Fahrgemeinschaft hupt.

In einem Garten Eden ist die Schlange natürlich nicht weit. Wobei Tom Epstein an der Gesamtsituation nur teilweise Schuld trägt. Wie soll er denn wissen, daß sein alter Schwarm Alessandro nun verheiratet ist, und dessen Ehemann diesem die Hölle heiß macht, nur weil Tom dem in die Jahre gekommenen Ex-Liebhaber einen Zungenkuss gibt?

Doch ruinierte Ehen sind in diesem Haushalt schnell wieder vergessen, dafür sind Senioren dann doch einfach zu anhänglich. Bereits am übernächsten Tag haben sich Jesús und Alessandro schon wieder lieb und begrabbeln sich auf Schritt und Tritt.

Wer ist eigentlich dieser Geist hier, der Hieronymus beim Pralinenmachen schockt? Ich verliere so langsam den Überblick. Es muss auf jeden Fall ein älterer Herr mit Brille gewesen sein (die sich merkwürdigerweise im Spektralzustand in eine Sonnenbrille verwandelt hat).

Das will er wohl gleich seinem Liebsten Hieronymus erzählen. Massimo hat tatsächlich endlich einen Job in der Artist-Laufbahn gefunden. Und das einen Tag vor seiner Beförderung zum Geschäftsmagnaten. Diese Laufbahn läßt er tatsächlich umgehend fallen, denn endlich Klavierspielen zu dürfen, das ist weitaus reizvoller.

Die treuselige Anhänglichkeit von Senioren zueinander läßt manchmal auch an Alfred-Hitchcock-Filme denken - wenn zB. Jesús so lange auf den geschlossenen Duschvorhang starrt, bis Jesús aprilfrisch aus der Badewanne steigt. Na wie gut, daß Jesús sich vorher keine Omaperücke aufgesetzt und mit einem riesigen Küchenmesser bewaffnet hat.

Hieronymus ist sehr bemüht, sich mit seinen Schwiegervätern bekannt zu machen. Die ignorieren ihn völlig, ein Umstand, der den Schwiegersohn sehr betrübt. Eine Schachpartie mit dem ständig schummelnden Alessandro bringt ihn jedoch ins Grübeln, ob es nicht vielleicht besser ist, es beim alten Status quo zu belassen.
Jesús hingegen steht zwar kurz vor dem Hungertod, hat aber vergessen, wo der Kühlschrank steht. Und da Alessandro andersweitig beschäftigt wird und dementsprechend nicht zum Witze-Austausch zur Verfügung steht, wird die Zeit mit Seilspringen überbrückt.

Richie Stringini soll mal nicht so schockiert tun, schließlich läuft er auch nur mit einem goldenen Höschen durch die Welt. Und sollte eigentlich wissen, was darunter versteckt ist.

Seit die Oceanography-Einschränkungen gefallen sind, darf auch Fisch gekocht werden. Jawohl, bei Hudsuckers wird der Fisch weder gebraten noch gedünstet, sondern in einen Topf mit roter Pampe geworfen. Fertig ist das Lachsgericht!

Der Lachs wurde nur deswegen zubereitet, um die ausgehungerten Senioren zum Essen zu animieren. Hausgäste wie Tariq Khan nehmen ebenfalls gerne am Mahl teil. Und sind dann leicht irritiert, wenn die Gastgeber in ihre Teller fallen.
Die kontrollierbaren erwachsenen Sims ernähren sich weiterhin ausschließlich von Saft. Hieronymus quetscht im Hintergrund gerade ein paar Auberginen aus, was einen köstlichen Drink ergibt und ihm einen weiteren Sauberkeitspunkt einbringt.

Warum muss ich nur immer an den "Alien"-Film denken, wenn Sims erste Anzeichen ihrer Schwangerschaft zeigen?

Ich hatte ja gehofft, daß die Fischleichen im Aquarium irgendwann von selbst verschwinden. Die einzige Option, die zur Verfügung stand, war, das Becken mit einer neuen Population zu bestücken. Und ich wollte es ja eigentlich erst einmal leer lassen. Doch nachdem nach einer Woche immer noch alle Nemos bauchoben schwimmen, gebe ich schweren Herzens nach und schicke Hieronymus an, neue Todgeweihte ins Wasser zu setzen. Was für ein Glück, denn endlich fischt jemand die Kadaver heraus (um sie im am weitesten entfernten Klosett zu entsorgen).

Wenn Gespenst Ignaçio aus seinem Grabstein gesprungen ist. schwebt er immer zuerst zum WC im Erdgeschoss, um dort zu jubeln. Offensichtlich hat er hier besonders schöne Momente erlebt.

In besagtes Badezimmer zieht sich auch eines Abends Jesús zurück, um an seinen Memoiren zu arbeiten. Offenbar ist es doch ganz erholsam, nicht 24 Stunden täglich an Alessandro zu kleben. Ha, endlich alleine!
Ausgerechnet heute verlangt es zwei Hausgäste nach Gesellschaft, die sie ausgerechnet beim armen Jesús suchen. Hat man denn nirgendwo mal seine Ruhe?













